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Wilde Wechsel in der Dämmerung
Von September bis November ist das Wild besonders stark in Bewegung und wechselt häufig den Standort. Besonders hoch ist die Gefahr in der Nähe von Waldstücken während der Morgen- oder Abenddämmerung. Rehe, Hirsche und Wildschweine wechseln dann zu ihren Äsungsstellen.
Das Risiko eines Wildunfalls steigt.
Die Folgen eines Wild-Unfalls sind nicht zu unterschätzen: Ein Reh mit 20 kg Gewicht hat bei einem Aufprall mit Tempo 100 km/h nach Angaben des ADAC ein Aufschlaggewicht von fast einer Tonne! Deshalb unbedingt die „Wildwechsel“-Schilder beachten. Tempo reduzieren!
Die Fahrbahnränder im Auge behalten, stets auf mehrere Tiere einstellen. Wild flüchtet nicht immer auf dem kürzesten Weg, sondern oft vor dem Fahrzeug her.
Wenn Tiere auf der Straße stehen und sonst kein Verkehr herrscht, bremsen, hupen und gegebenenfalls abblenden, damit das Wild einen möglichen Fluchtweg findet. Dem Wild nicht ausweichen, wenn das Risiko besteht, gegen einen Baum zu prallen, im Straßengraben zu landen oder den Gegenverkehr zu gefährden.
WICHTIG:
Ein Wildunfall muss bei der nächsten Polizei oder Forstdienstgruppe gemeldet werden. Niemals das angefahrene Tier mitnehmen, eine Anzeige wegen Wilderei droht.





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