BKF-WEITERBILDUNG: WELCHE VERÄNDERUNGEN
NEUE MÖGLICHKEITEN ERÖFFNEN.
Was sich bei der BKF-Qualifikation ändert und was das für Ihre Weiterbildung bedeutet.
Lerninhalte stärker am Bedarf ausrichten
Die Änderungen im Berufskraftfahrerqualifikationsrecht eröffnen neue Möglichkeiten für die Unterrichtsgestaltung. Unterkenntnisbereiche können stärker am tatsächlichen Weiterbildungsbedarf der Fahrer ausgerichtet und bei Wissenslücken auch mehrfach aufgegriffen werden.
Die Themenauswahl muss weiterhin alle drei Kenntnisbereiche abdecken: Aus jedem ist mindestens ein Unterkenntnisbereich zu berücksichtigen. So bleibt der vorgeschriebene Rahmen erhalten, während sich innerhalb dieses Rahmens gezieltere Schwerpunkte setzen lassen.
Digitale Lernformen mit klaren Voraussetzungen
Für digitale Weiterbildung ist entscheidend, welche Unterrichtsform im Anerkennungsbescheid der Ausbildungsstätte aufgeführt ist. Die zeitliche Aufteilung einer Ausbildungseinheit auf zwei aufeinanderfolgende Tage eröffnet zusätzlichen organisatorischen Spielraum.
Weitere Perspektiven ergeben sich durch die Verbindung von Präsenzunterricht und digitalen Lernphasen. Zum Redaktionsstand im Oktober 2026 waren einzelne Vorgaben zur Durchführung noch offen, unter anderem zu Lernprogrammen, Anwesenheitsnachweisen und Dokumentation. Weitergehende Kombinationsmodelle sind deshalb als Ausblick zu verstehen.
Weiterbildung und Grundqualifikation unterscheiden
Die beschleunigte Grundqualifikation ist gesondert geregelt. Für sie gelten eigene Vorgaben zu Unterricht und Prüfung. Digitale Modelle aus der Weiterbildung lassen sich daher nicht pauschal auf die beschleunigte Grundqualifikation übertragen.
Unterricht flexibel zusammenstellen
Mit SCAN & TEACH 360° RED lassen sich Inhalte verschiedener BKF-Runden und aus dem Bereich Spezialwissen zu individuellen Unterrichtseinheiten kombinieren. Auch Kapitel aus den Fahrschulprogrammen der Klassen B, C und D sowie selbst erstellte Inhalte können die Weiterbildung ergänzen.
Die Teilnehmerbände ab Runde 4 bieten Texte und Arbeitsblätter für die Unterrichtsarbeit. Ergänzende Aufgaben ermöglichen die eigenständige Bearbeitung mit Begleitung durch einen Ausbilder. So können Sie Ihre Schulungen auf die jeweilige Zielgruppe abstimmen und vorhandenes Wissen gezielt auffrischen und vertiefen.
