Mehr Qualität – weniger Verunsicherung
Die Experten in Goslar sind überzeugt, dass eine optimierte Fahrausbildung durch eine kluge Konzeption und hohe Qualität für eine Erhöhung der Bestehens-Quote und damit auch für eine Senkung der Kosten sorgen kann – bei gleichzeitiger Verbesserung der Verkehrssicherheit. Und sie geben auch eine Empfehlung für eine kurzfristige Kostensenkung ohne Qualitätseinbußen in der Ausbildung und ohne Zurückhaltung bei der Anmeldung zur Fahrausbildung: Ein „Mobilitätszuschuss“ soll „den Erwerb der Fahrerlaubnis zur gesellschaftlichen Teilhabe“ erleichtern. – So ein Zuschuss greift sofort und schafft Spielraum für eine sukzessive Optimierung der Fahrausbildung – ohne aktuelle Führerschein-Interessenten zu verunsichern.
Des Weiteren setzt die Expertenrunde des Verkehrsgerichtstags statt auf die Erprobung einer „Laienausbildung“ auf eine Erweiterung des Erfolgsmodells „Begleitetes Fahren“. Abschließend sorge die Schaffung ausreichender Ausbildungs- und Prüfungs-Kapazitäten zusammen mit den empfohlenen Maßnahmen den Rahmen für eine Verbesserung von Ausbildung und Verkehrssicherheit sowie eine Zeit und Geld sparende Erhöhung der Bestehens-Quote.
Mit Spannung dürfen wir nun erwarten, wie das BMV und die Verkehrsministerkonferenz Ende März mit den Empfehlungen der Experten umgehen. Wir halten Sie auf dem Laufenden …
Hier die Empfehlungen des Deutschen Verkehrsgerichtstages 2026 im Einzelnen:
- Arbeitskreis VI: Überhöhte Anforderungen bei der Führerscheinprüfung?
https://deutscher-verkehrsgerichtstag.de/media//Editoren/64.%20VGT/AK_VI.pdf - Empfehlungen aller Arbeitskreise
https://deutscher-verkehrsgerichtstag.de/pages/dokumentation/aktuelle-empfehlung.php
