SCAN & TEACH® 360° – Das neue BKF-Update 2018

SCAN & TEACH® 360° –
Das neue BKF-Update 2018

… Fortsetzung DEGENER BKF-Newsletter 12/2018

Lernziele SCAN & TEACH 360° BKFDieser Überblick durch die Themen wird auch von neuen Lernzielen unterstützt, die nun ebenfalls in alle Vorträge integriert sind. Direkt auf das Startbild folgt eine Folie auf der die Punkte aufgezeichnet sind, die gemäß der Liste der Kenntnisbereiche in diesem Modul behandelt werden. Parallel dazu ist im Teilnehmerband die komplette Liste der Kenntnisbereiche, in der alle abgehandelten Themen markiert sind, sowie eine Musterbescheinigung zum Selberankreuzen enthalten.

Es gibt eine Menge rechtlicher Belange, mit denen sich Ausbilder und Berufskraftfahrer auskennen müssen. StVO, StVZO, GüKG und OWiG sind nur einige, die es zu nennen gilt. Im Unterricht kommt oft die Frage, was das Gesetz zu einem bestimmten Kontext sagt. Um sich im Dschungel der vielen Gesetzestexte zu Recht zu finden, bietet SCAN & TEACH 360° jetzt den Gesetzesfilter. Dieser Filter befindet sich (oben) bei den Anderen. Er ermöglicht, Folien mit Gesetzestexten zu filtern und anzeigen zu lassen. Wenn jetzt die Frage kommt: „Wie steht es eigentlich in der StVO?“. Einfach oben den Filter „Gesetze“ anklicken und alle Gesetzestexte auf einen Blick erhalten.

2018 gab es eine wichtige Namensänderung: aus dem Tachographen wurde der Fahrtenschreiber. Natürlich wurde diese Umbenennung auch in den entsprechenden Vorträgen angepasst. Daneben hat auch der neue Fahrtenschreiber VDO 3.0 Eingang in den Vortrag gefunden. Darüber hinaus sind nun unter „Extras“ alle Fahrtenschreiber-Simulatoren von Stoneridge verfügbar.

Anlässlich der Mauterweiterung auf Fahrzeuge ab 7,5 t wurde auch das Kapitel in SCAN & TEACH 360° erweitert. Das Kapitel umfasst jetzt auch die Themen BAG-Kontrolle, Kontrollbrücken, Mautpflicht sowie die Mautausnahmen.

In Runde 2 ist besonders die Aktualisierung des Bußgeldkataloges zu erwähnen, der im Vortrag „Recht, Stress und Gesundheitsbalance“ integriert ist. Auch hier gab es 2018 einige Veränderungen, was die Höhe der Bußgelder und der Punktevergabe angeht, die es nicht zu verpassen gilt.

„Wir haben es vergangenes Jahr im Fahrschul-Profi versprochen und dieses Versprechen wollen wir mit diesem Update endlich einlösen“, so die BKF-Redaktion.

Es geht um die kleine Lernzielkontrolle – die Quizfragen. Im letzten SCAN & TEACH 360°-Update 2017 erschienen diese zum ersten Mal in der Runde 2.

Jetzt ziehen die bewährte Weiterbildung (BKF-W) und das Spezialwissen nach. Auch in diesen Klassen gibt es mit diesem Update die unverbindliche Lernzielkontrolle für die Weiterbildung. Jetzt steht auch hier einer guten Fragerunde nichts mehr im Wege!

Die DEGENER BKF-Kunden dürfen gespannt sein, welche Highlights noch alle im Update 2018 zu entdecken sind.

FrG (BKF-Redaktion)

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Lkw-Fahrermangel in Deutschland: Was nun?

Lkw-Fahrermangel in Deutschland: Was nun?

… Fortsetzung DEGENER BKF-Newsletter 11/2018

Statista - Lkw-Fahrermangel in DeutschlandDoch wie konnte es so weit kommen? Das Image des Kraftfahrers hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich verschlechtert. Der einst angesehene Beruf, der in der gesellschaftlichen Wahrnehmung auf einer Stufe mit anderen Handwerksberufen stand, hat inzwischen ein negatives Image.

Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist das Projekt „Fahrpersonal“. Hier nimmt sich der Europäische Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure (ELVIS) jetzt aktiv dem wachsenden Problem des Fahrermangels an. Basierend auf den Erfahrungen der Mitglieder wird ein Maßnahmenkatalog entwickelt, der die Betriebe befähigen soll, künftig schneller und verlässlicher neue Fahrer zu finden und enger als bisher ans Unternehmen zu binden. Ein ganz wichtiger Aspekt hier ist das „selbst zu Wort kommen“ der Lkw-Fahrer. Denn nur, wenn man weiß, warum sich ein Fahrer für ein Unternehmen entscheidet oder umgekehrt einen Arbeitgeberwechsel anstrebt, können praxistaugliche Instrumente entwickelt werden, die es erlauben, auf diese Entscheidungen Einfluss zu nehmen.

Wir als DEGENER Verlag versuchen stets, mit unseren rechtlich aktuellen und didaktisch wertvollen Unterrichtsmaterialien einen positiven Einfluss auf die Auszubildenden zu nehmen und ihnen das Rüstzeug für einen erfolgreichen Abschluss mitzugeben.

FlK (BKF-Redaktion)

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Fünf handfeste (Praxis-)Tipps für Runde 2 der Weiterbildung

Fünf handfeste (Praxis-)Tipps für Runde 2 der Weiterbildung

… Fortsetzung DEGENER BKF-Newsletter 10/2018

1. Vorbereitung und Planung: Bereiten Sie sich auf jede Weiterbildung immer gut vor.

  • Besuchen Sie zum Beispiel selbst Fahrlehrerweiterbildungen bzw. Seminare, die sich auf die Berufskraftfahreraus- und -weiterbildung spezialisiert haben.
  • Lesen Sie Fachzeitschriften, Newsletter und knüpfen Sie Kontakte zu Speditionen und Busunternehmen, um die Probleme, Nöte und Ängste der Fahrerschaft zu verstehen.
  • Gehen Sie ins Internet (z. B. in so genannte Trucker-Foren), dort haben Sie die Möglichkeit, die Wünsche und Sorgen der Fahrerinnen und Fahrer hinsichtlich der Weiter- und Fortbildung ungefiltert und anonym mitlesen zu können.

2. Akquise: Gehen Sie möglichst einige Tage vor jeder Weiterbildung zur/zum Verantwortlichen des Unternehmens.

  • Fragen Sie die/den Verantwortliche/Verantwortlichen vor dem Seminar, welche Punkte Sie bei der Weiterbildung aus ihrer/seiner Sicht ansprechen sollen.
  • Bleiben Sie flexibel: Bei unterschiedlichen Transportaufgaben innerhalb eines Unternehmens kann es passieren, dass Fahrerinnen und Fahrer in unterschiedlichen Bereichen (Nah- und Fernverkehr, Kipper und Plane oder z. B. Kühlkoffer) eingesetzt sind und dennoch in derselben Weiterbildung sitzen.
  • Sie haben die Aufgabe, allen Teilnehmern gleichermaßen gerecht zu werden, gleiches gilt auch für den Personenverkehr. – Geben Sie universelle Praxistipps für alle Fahrerinnen und Fahrer.

3. Gewusst wie: Strukturieren Sie Ihren Vortrag – Spicken Sie ihn mit Gruppenarbeiten, machen Sie die Theorie zur Praxis!

  • Gehen Sie davon aus, dass die Fahrerinnen und Fahrer nicht immer nur an Frontalunterricht teilnehmen wollen.
  • Seminarleiterinnen/Seminarleiter für ASF können davon profitieren, dass sie routinemäßig Gruppen- und Partnerarbeiten durchführen und an diese Arbeitsformen gewöhnt sind.
  • Schreiben Sie eine Schätzaufgabe an die Tafel: „Ein PKW fährt 30 Km/h, der andere 50 km/h“, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen die Reaktions-, Brems- und Anhaltewege schätzen und danach berechnen. Machen Sie den PKW zum LKW bzw. Bus und berechnen Sie anfangs mit der Faustformel. Anschließend sollten Sie die „Profis“ mit der Berechnung der exakten physikalischen Formel noch mehr sensibilisieren.

4. Räumlichkeit und Pausen: Seien Sie unbedingt pünktlich vor Ort!

  • Legen Sie vorab immer Schulungsunterlagen und Ihre Visitenkarte auf jeden Teilnehmerplatz.
  • Schaffen Sie eine gemütliche und angenehme Atmosphäre in Ihren Räumlichkeiten und lassen Sie Raum und Zeit für zwischenmenschliche Unterhaltungen mit den Fahrerinnen und Fahrern.
  • Planen Sie ausreichend Zeit für erholsame Pausen ein.

5. Professionelle Antworten geben: Gehen Sie niemals auf konstruierte Meinungen oder „Hören-Sagen“ ein und machen Sie keine Versprechungen, die Sie später nicht halten können.

  • Lesen Sie sich in der Pause nicht im Internet schlau, jedenfalls nicht sichtbar für die Teilnehmer – das wirkt unprofessionell.
  • Lassen Sie sich nicht auf Diskussionen zu Themen ein, in denen Sie sich nicht auskennen; behalten Sie Ihren „Roten Faden“ bei.
  • Legen Sie sich einen „Themenspeicher“ für derzeit nicht passende oder verpasste, nicht angesprochene Themen an.
  • Beantworten Sie nicht jede Frage auf Teufel komm raus! Informieren Sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach dem Seminar und Ihrer Recherche beispielsweise per E-Mail. Das schafft Raum und Zeit innerhalb des Seminars und Sie können Ihr Gesicht wahren.

Der DEGENER Verlag bietet mit den Teilnehmerbänden für „Ihre“ Fahrerinnen und Fahrer sehr gute und fundierte Handouts, die immer auf dem neuesten Stand sind. Besonders gut für Gruppenarbeiten eignet sich zum Beispiel auch das BKF-Spiel. Damit können Sie den Fahrerinnen und Fahrern ganz spielerisch das nötige „Know how“ vermitteln bzw. ihre Sinne für das Wesentliche schärfen.

StA (BKF-Redaktion)

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Alles über den intelligenten Fahrtenschreiber im Jahr 2019

Alles über den intelligenten Fahrtenschreiber im Jahr 2019

… Fortsetzung DEGENER BKF-Newsletter 06/2018

Werkstätten sollten sich vorbereiten

So wie heute bereits üblich wird der intelligente Fahrtenschreiber konfiguriert, programmiert und geprüft. Stoneridge-Kunden werden Ihren drahtlosen Optimo2-Tester nutzen können, müssen dazu aber sicherstellen, dass ihr Gerät mit den neuesten Updates ausgestattet ist, um auch die neuen Fahrtenschreiber prüfen zu können.

Die Prüfung laut  § 57b StVZO wird eine vollständige Funktionsprüfung des GNSS- und DSRC Moduls erfordern.

Intelligente Fahrtenschreiber machen eine Anpassung der Prüfplakette erfoderlich, da diese zusätzliche Informationen enthalten wird. Stoneridge-Partner werden bestehende Drucker und Plaketten weiterhin benutzen können, sowie eine aktulisierte CITO2 Software.

Als weitere Neuerung werden neue Plomben eine einzigartige Identifikationsnummer vom Hersteller erhalten. Diese wird vollständige Rückverfolgbarkeit vom Hersteller zum Verbauer gewährleisten. Stoneridge wird zertifizierte Plomben herstellen und über das Partnernetzwerk in den Markt bringen. Die Werkstätten müssen diese Plomben nach dem Verbau bzw. der Prüfung registrieren. Die verwendete Identifikationsnummer muss auf der Fahrzeugplakette vermerkt werden.

Befähigte Prüfer, die laut  § 57b StVZO prüfen, müssen sich ebenfalls vorbereiten. Im Zuge der intelligenten Fahrtenschreiber werden neue Werkstattkarten notwendig, ohne welche eine § 57b-Prüfung an den neuen Geräten nicht möglich sein wird. Zudem ist eine zusätzliche Schulung im Umgang mit den neuen Prüfinhalten erforderlich.

Die neue Gesetzgebung mag zu diesem Zeitpunkt etwas beängstigend erscheinen. Stoneridge wird für die Millionen von Fahrern*, Fuhrparkunternehmen und Servicepartner in Europa weiterhin Unterstützung anbieten. Wir wollen sicherstellen, dass alle unsere Kunden die neuen Anforderungen verstehen. Gleichzeitig steht Stoneridge als zuverlässiger Partner für Transparenz den Fahrern* und Fuhrparkunternehmen zu jeder Zeit zur Seite.

Als Fahrer* werden im Artikel Fahrer und Fahrerinnen bezeichnet.

Mit freundlicher Unterstützung von
Herrn Klaus Weithaler
Stoneridge Aftermarket GmbH

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Die Umsetzung des Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) aus der Sicht eines Verkehrsunternehmers

Die Umsetzung des Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) aus der Sicht eines Verkehrsunternehmers

… Fortsetzung DEGENER BKF-Newsletter 05/2018

Wir trainieren mit unserem Fahrpersonal in der Praxis zum Beispiel das Anlegen von Schneeketten, Evakuierung von Personen im Notfall, Verhalten bei Unfällen und anderen Zwischenfällen. Das Absichern von Gefahrenstellen wird ebenfalls direkt am Reisebus trainiert. Der Umgang mit mobilitätseingeschränkten Fahrgästen und dem unvermeidbaren Stress im Arbeitsalltag sind für uns gängige Themeninhalte einer Weiterbildung für unser Fahrpersonal. Eine praktische Abfahrtkontrolle, das material- und umweltschonende Fahren und ein Fahrsicherheitstraining inklusive diverser Rangierübungen sind Standard. Thematisiert werden auch Gesetzesnovellen und die besonderen Regelungen der verschiedenen Nationen im internationalen Reisefernverkehr. Auch das Thema Ladungssicherung wird vom Fahrpersonal oft unterschätzt. Die Vorschriften für das Sichern der Ladung im Personenverkehr und die spezifischen Fahrzeugherstellervorgaben sollten vom Gesetzgeber noch einmal unter die Lupe genommen werden. Auch internationale Vergleiche sollten hierbei Berücksichtigung finden.

Resümierend können wir sagen, dass das BKrFQG in unserem Unternehmen nicht zu den Problemen geführt hat, die viele andere Unternehmen befürchtet hatten.

Außerdem haben wir mit dem DEGENER Verlag in Hannover einen zuverlässigen und qualitativ hochwertigen Partner für unsere Schulungen und Weiterbildungen gefunden.

Jan Ebeling
Gesellschafter und Dozent der
Unterwegs – die Reise GmbH

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Eine gute Frage zur LKW-Maut

Eine gute Frage zur LKW-Maut

… Fortsetzung DEGENER BKF-Newsletter 04/2018

Mobile Mautkontrolle, Quelle: BAG

Mobile Mautkontrolle, Quelle: BAG

Nachdem zwischenzeitlich zum 31. März 2017 eine klarstellende Änderung der Rechtslage in Kraft gesetzt wurde (vgl. BT-Drucksache 18/9440, S. 16), ist eine Fortsetzung des Berufungsverfahrens hinsichtlich der aktuellen neuen Rechtslage nicht mehr geboten. Daher hat sich das Bundesamt für Güterverkehr nunmehr zur Rücknahme der Berufung entschlossen.

Das Urteil des VG Köln vom 14. April 2015 in dem Verfahren 14 K 3417/11 wird hierdurch rechtskräftig. Hinsichtlich der alten, bis einschließlich 30. März 2017 geltenden Rechtslage gilt damit, dass Überführungsfahrten von solofahrenden und bisher noch nicht erstmals zugelassenen fabrikneue Sattelzugmaschinen auf eigenen Achsen nicht der Mautpflicht unterlagen.
Ab dem 31. März 2017 durchgeführte entsprechende Fahrten unterliegen hingegen der Mautpflicht nach § 13a Abs. 1, § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1, 1. Alternative BFStrMG. Für Rückerstattungsansprüche zur alten bis einschließlich 30. März 2017 geltenden Rechtslage bezüglich Überführungsfahrten solofahrender und bisher noch nicht erstmals zugelassener fabrikneue Sattelzugmaschinen auf eigenen Achsen gelten die Regelungen des § 4 Abs. 2 BFStrMG in Verbindung mit § 21 Abs. 2 Bundesgebührengesetz (BGebG). Bestandskräftige Nacherhebungen sowie außerhalb der Verjährungsfrist erhobene Rückerstattungsansprüche können nicht erstattet werden.

Soweit seit dem 31. März 2017 Überführungsfahrten solofahrender und bisher noch nicht erstmals zugelassener fabrikneue Sattelzugmaschinen auf eigenen Achsen erfolgt sind oder künftig erfolgen, unterliegen diese uneingeschränkt der Mautpflicht. Das Bundesamt für Güterverkehr wird entsprechende Verstöße als Ordnungswidrigkeiten ahnden.

Quelle: Pressestelle des Bundesamtes für Güterverkehr

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