„Selber lernen macht schlau“ – Solides Basiswissen für alle Klassen

Sicher, die eigentliche Ausbildung zur Fahrerlaubnis findet im Fahrzeug statt, im praktischen Unterricht, in dem alles vorher Gelernte zusammenläuft: Die grundsätzliche Kenntnis der Regeln, das Bewusstsein bestimmter Gefahren, das Handling des Fahrzeugs. Erst im Straßenverkehr greift alles ineinander und wird zu einer Gesamtleistung, der sicheren Fortbewegung im Straßenverkehr.

Der Weg dahin führt aber nicht ohne Grund auch durch ein komplexes rechtliches Konstrukt, das die Rahmenbedingungen festlegt und der Entfaltung individueller Freiheit zum Wohl des Ganzen Grenzen setzt: Ampeln, Vorfahrtregelung, Abbiege- und Überholverhalten gehören dazu. Wohl dem, der sich vor der ersten Praxisstunde schon ernsthaft damit auseinandergesetzt hat. Aber das Straßenverkehrsgesetz (StVG) oder auch die Straßenverkehrsordnung (StVO) sind gerade nicht die Werke, die unseren Neulingen als spannende Lektüre das theoretische Wissen um die Regeln im Straßenverkehr vermitteln können. Auch die ausschließliche Beschäftigung mit Fragebogen bzw. ihrer digitalisierten Neuform als Prüfungsfragen-App bietet neben dem schematischen Lernen nur wenig Möglichkeiten zur Kenntniserwerb, Einsicht und Erkenntnis. Wir bieten mit dem Grundwissen für alle Klassen die solide Basis für alle Ausbildungen.

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Solide Basis für kompetenten Unterricht: die DEGENER Fahrlehrer-Bibliothek

Seit 2018 hat sich die Ausbildung bzw. Vorbereitung auf den Beruf der Fahrlehrerin und des Fahrlehrers durch der Reform des Fahrlehrerrechts deutlich verändert. Im Rahmenplan für die Fahrlehrerausbildung an Fahrlehrerausbildungsstätten stehen seither gleichberechtigt neben dem „Fachlichen Professionswissen“ (Verkehrsverhalten, Recht, Technik) das „Pädagogisch-psychologische und verkehrspädagogische Professionswissen“ (Unterrichten, Ausbilden und Weiterbilden, Erziehen, Beurteilen). Inzwischen sind nicht nur die ersten nach neuen Vorgaben ausgebildeten Fahrlehrer in der Schulungs-Praxis angekommen, auch viele der langjährigen Praktiker haben sich bereits mit den neuen Unterrichtsinhalten auseinandergesetzt. Das ist auf Dauer sogar geboten, denn die pädagogische Qualität des Unterrichts gewinnt insbesondere in der regelmäßigen Überprüfung der Fahrschulen an Bedeutung, das Stichwort lautet: „Pädagogisch Qualifizierte Fahrschul-Überwachung“ (PQFÜ).

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AM 15 statt Mofa – Der neue Ergänzungsband Spezialwissen Klasse AM

Ländersache: AM 15 – Der erste „echte“ Führerschein

Nach dem Ende des Modellversuchs in den Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, hat sich das Verkehrsministerium zu keiner bundeseinheitlichen Regelung durchringen können: „Die Ergebnisse der Evaluationsberichte ergaben nach Einschätzung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur kein eindeutiges Bild. Sie enthalten sowohl Argumente für eine dauerhafte Reduzierung des Mindestalters auf 15 Jahre für das Führen von Kraftfahrzeugen der Klasse AM (Moped) als auch für eine Beibehaltung der bestehenden Regelung (ab 16 Jahre).
So hängt unter anderem der Nutzen der Herabsetzung des Mindestalters von den regionalen Gegebenheiten (z. B. Verfügbarkeit des ÖPNV, Entfernung zu Schulstandorten und Freizeiteinrichtungen) ab.“ Die Folge ist eine einzigartige Neu-Regelung der Fahrerlaubnisklassen: AM 15 ist Ländersache.
Der Bundesrat hat Ende 2019 den Ländern die Entscheidung über die Herabsetzung des Mindestalters für ihr Gebiet überlassen, um laut Bundesverkehrsministerium dem „ebenfalls heterogenen Meinungsbild der Länder wie auch der die Interessen der Verkehrssicherheit vertretenden Institutionen und Verbände Rechnung zu tragen“ (BMVI).

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Theorieunterricht: mehr Abwechslung für mehr Aufmerksamkeit

Verordnungen, Verhaltensvorschriften, Gesetzestexte: Die Lehrenden im Fahrschulunterricht haben es nicht immer leicht, ihre Fahrschüler, Kunden und Prüfungskandidaten allein mit den vorgegebenen Inhalten für die Fahrausbildung zu begeistern, Interesse zu wecken und durch eine nachhaltige Vermittlung wichtige Erkenntnisse dauerhaft zu verankern. Sicher, es gibt hier wie in jedem Bereich der Erwachsenenbildung die geborenen Entertainer, die ihre Zuhörerschaft problemlos in ihren Bann ziehen und motivieren können. Andererseits ist das Publikum häufig von Termin zu Termin anders zusammengesetzt, was Alter, Geschlecht und Leistungsstufe angeht. Stichwort: Binnendifferenzierung. Jeder Unterricht kann so zu einer neuen Herausforderung werden. Da ist es eine große Hilfe, wenn den Lehrenden gleich mehrere Alternativen für die Unterrichtsgestaltung zur Verfügung stehen. Je nach Situation kann der oder die Unterrichtende dann entscheiden, auf welche Art die aktuelle Lerngruppe in das Unterrichtsgeschehen einzubinden und zu motivieren ist. Grundsätzlich gilt: Lernen fällt Schülern leichter, wenn Sie nicht nur vorgetragen sondern selbst erarbeiten. Deshalb ist die methodische Vielfalt auch in der Fahrschüler-Ausbildungsordnung (FahrschAusbO) vorgeschrieben: Ziel ist die aktive Mitarbeit. Dabei ist es allerdings wichtig, eine Methode nicht allein um der Methode Willen einzusetzen. Definieren Sie ein klares Ziel und wählen Sie die Methode dazu passend aus. Nur auf diese Weise können die Methoden Sie dabei unterstützen, effektives Lernen zu ermöglichen. Wir haben in unserer Sammlung pädagogisch wertvoller Lernspiele einige Highlight vorbereitet, mit denen Sie ganz einfach neuen Schwung und mehr methodische Vielfalt in den Theorieunterricht bringen.

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Mit dem Fahrsimulator gegen den Termindruck

Der Andrang ist riesig: Erst die Zwangs-Pause, jetzt Reisebeschränkungen – kaum eine Zeit eignet sich aus Kunden-Sicht besser, das Projekt Führerschein umgehend in Angriff zu nehmen. Zu den „Unvollendeten“ aus dem Frühjahr kommen jetzt noch die „Unausgelasteten“ hinzu – und alle mit dem Ziel, möglichst schnell zu einem Abschluss zu kommen, der neue Freiheiten eröffnet. Denn neben dem Fahrrad-Fahren erfreut sich in dieser Zeit eine traditionelle Reiseform einer ganz besonderen Renaissance: Die Autoreise („Der Tagesspiegel“). Besonders auch als Fahrt mit dem Wohnmobil – oder auch mit dem Wohnanhänger. Unabhängig. Innerhalb Europas – jedenfalls außerhalb der Quarantäne-Zonen – und nur, wenn die Sache mit der Fahrerlaubnis geklärt ist (Tipps und Tricks in der „tz“).

Volle Terminpläne in den Fahrschulen

Ganz gleich, ob es Caravaning oder einfach nur die Tagestour mit dem Auto sein soll – eine Hürde ist dafür zu nehmen: Der Erwerb der Fahrerlaubnis. Da kann es im Terminplan Ihrer Fahrschule ganz schnell sehr eng werden. Jetzt müssen alle Ressourcen voll ausgeschöpft werden, um den großen Andrang in den Griff zu bekommen. Wer möglichst allen Anfragen auf optimale Weise gerecht werden will ohne seinen Kunden unnötige Wartezeiten zuzumuten, für den ist der DEGENER Fahrsimulator 360° simdrive 2.0 eine optimale Ergänzung zum Fahrlehrerteam. Der virtuelle Fahrlehrer ist ein geduldiger und belastbarer Mitarbeiter. Er nimmt sich ohne Rücksicht auf Arbeitszeitvorgaben der Fahranfänger an und weist sie selbstständig in die „Geheimnisse“ des Autofahrens ein.

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Überall voll vernetzt: Internet in jeder Fahrschule!

In manchen Dingen haben selbst so fortschrittliche Länder wie das unsere eine sprichwörtliche „Lange Leitung“: Nur „3,6 Prozent aller stationären Breitbandanschlüsse in Deutschland waren laut Daten der OECD im Juni 2019 mit einem Glasfaserkabel verbunden – das sind gerade einmal 2,3 Prozentpunkte mehr als im Juni 2015“, fasst Mathias Brandt für die Internet-Plattform „statista“ die Erhebungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zusammen. „Fast nirgendwo in den Industriestaaten ist der Glasfaseranteil derartig niedrig. Absolute Weltspitze ist in dieser Hinsicht Südkorea mit einem Glasfaseranteil von rund 82 Prozent. In Europa sind die Schweden mit etwa 69 Prozent führend. Schlechter als hierzulande ist die Glasfaser-Infrastruktur nur in einer Handvoll OECD-Ländern wie etwa Österreich oder dem Vereinigten Königreich.“

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Klare Linie in Ihrer Fahrschule: Der Leitfaden

Mit dem Abklingen der Zwangsruhe der vergangenen Monate kehrt das Leben in die Gesellschaft zurück – auch in die Fahrschulen. Viele zurückgestellte Führerschein-Projekte Einzelner drängen jetzt fast gleichzeitig an die Telefone, Türen und Empfangstresen der Fahrschulunternehmen. Gerade in unruhigen Zeiten freut sich jeder fragende Mensch über eindeutige Regeln und ruhige, klare Antworten. Das ist im Fahrschulbereich nicht anders als in anderen Ausbildungen: Alle Teilnehmenden möchten ein klares Ziel und den direkten Weg dahin mit einfachen Worten erklärt haben.

Kunden für sich einnehmen (gewinnen)

Die Erstkontakte mit den Fahrschülern sind das Aushängeschild für Ihr Unternehmen. Deshalb kommt es schon bei der ersten persönlichen Begegnung im Kundengespräch nicht nur auf die freundliche Ansprache, sondern auch auf die Kompetenz einer sachlich korrekten Beratung an – sowohl im Geschäft als auch am Telefon oder per E-Mail. Ihre Mitarbeiter an dieser entscheidenden Schnittstelle müssen daher prompt und fehlerfrei Auskunft geben können. Zum Glück ist das keine Sache des Auswendiglernens und Paragrafen-Paukens, sondern der Organisation. Aus Sicht der Fahrschüler sind die Informationen in der Fahrschule die zuverlässigen Infos aus erster Hand, die über allen Suchmaschinen-Ergebnissen stehen, die sie vielleicht im Vorfeld schon um Rat gefragt haben.

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DEGENER 360° simdrive TRUCK & BUS: besser schneller ausbilden

Das Lkw fahren von heute hat mit dem „Brummi“ fahren von früher nur noch wenig gemein. Inzwischen ist aus der Ausbildung eine umfassende Berufskraftfahrer-Qualifikation geworden – und nicht nur der Fahrer-Arbeitsplatz hat sich verwandelt. Die Fahrer im Güterkraft- und im Personenverkehr tragen im Wortsinn große Verantwortung – vor allem in Bezug auf „schwächere“ Verkehrsteilnehmer: Moderne Dimensionen der Fahrzeuge, zunehmend dichter Verkehr auf allen Strecken und eine enge Verkehrsführung im Stadt- und Landverkehr machen das Fahren nicht eben leichter.

Mehr Sicherheit durch „ER-FAHRUNG“

Was in der Schiff und Luftfahrt-Ausbildung längst selbstverständlich ist, gewinnt deshalb auch in der Fahrausbildung für Lkw- und Busfahrer an Bedeutung: Das möglichst realitätsnahe Training am Simulator macht es möglich, Fahrsituationen gefahrlos durchzuspielen und z. B. Lenkroutinen für Rangierfahrten mit verschiedenen Fahrzeugkombinationen einzuüben. Nutzen Sie die Vorteile des neuen Lkw-Simulators für die Führerscheinausbildung der Klasse C/CE sowie für die beschleunigte Grundqualifikation bzw. die Weiterbildung von Berufskraftfahrern. – Mit dem Simulator machen Ihre Fahrschüler sich im Schonraum mit den Grundzügen des Fahrens schwere Nutzfahrzeugen vertraut, ohne Umweltbelastung und ohne Materialverschleiß. Der Simulator bekommt auch bei ungeschickten Rangiermanövern keine Kratzer, er verzeiht ungünstige Schaltvorgänge und stört weder Anlieger noch treibt er die Daten der innerstädtischen Abgasmessstationen in die Höhe.

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Saisonstart 2.0: Schlüsselzahl B196 – professionell und kompetent vermitteln

Durch die besonderen Umstände dieses Frühjahrs hat sich nicht nur der Saisonstart für die Motorradfreunde verschoben, sondern auch die Nachfrage nach Zweiradausbildungen enorm angestaut. Mit der Wiederbelebung der Fahrschulen treten in diesem Jahr erstmals nicht nur die üblichen Zweirad-Kandidaten in den Fahrschulen an, sondern auch eine ganz neue Kategorie von Fahranfängern – nämlich erfahrene Autofahrer, die sich gerade in diesen Tagen über eine neue Möglichkeit freuen, mit dem günstigeren Roller oder Leichtkraftrad statt z. B. mit dem Öffentlichen Personennahverkehr oder einem Zweitwagen zur Arbeit zu fahren.

Denn seit Jahresbeginn ist eine Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) in Kraft, die laut Bundesverkehrsministerium einen alten Besitzstand quasi „wiederbeleben“ soll: „Inhabern einer Fahrerlaubnis der Klasse B wird das Führen von Krafträdern der Fahrerlaubnisklasse A1 ab dem 31.12.2019 erleichtert. Damit wird an eine in Deutschland bis zum 31.03.1980 bestandene Regelung angeknüpft, nach der Inhaber einer Pkw-Fahrerlaubnis der damaligen Klasse 3, Leichtkrafträder – damals noch mit 80 ccm und bis 80 km/h – ohne Ausbildung und Prüfung fahren durften.“ (Webseite des BMVI)

Dabei geht es aber nicht um den „Einschluss“ der Fahrerlaubnis A1 in die Pkw-Klasse B, sondern um eine Erweiterung der Fahrerlaubnis Klasse B per Schlüsselzahl, an die eine theoretische und praktische Fahrerschulung geknüpft wurde.

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Hygienekonzepte als neue Normalität: das gibt Rabatt!

Nach einer für alle schwierigen ersten Phase des „Aussetzens“ führt der Weg zurück in die Normalität offenbar in eine „modifizierte“ Normalität. Einerseits werden immer mehr Aktivitäten wieder möglich, andererseits sind langfristig bestimmte Bedingungen an die neuen alten Freiheiten gebunden. Gäste in Restaurants hinterlassen ihre persönlichen Daten, die ersten Flugreisenden füllen umfangreiche Formulare aus – und eine App für Mobiltelefone soll das Nachverfolgen von Infektionen erleichtern. Seit kurzem steht die Corona-Warn-App des Bundes zum Download bereit, mit deren Hilfe Infektionsketten nachvollziehbar und die Verbreitung des Corona-Virus eingedämmt werden sollen. Zwar ist das Installieren der App für alle Bürger freiwillig, die Regierung wirbt aber mit hohen Datenschutz-Standards und im Sinne der besseren Wirksamkeit für eine breite Nutzung. Auch Ärzte unterstützen die neue App.

Im alltäglichen Umgang haben wir uns unterdessen an die neuen ständigen Begleiter wie Abstandsregeln und Mund-Nasen-Schutz-Masken in bestimmten Bereichen (Einkaufen, öffentliche Verkehrsmittel) so gut wie gewöhnt. Doch gerade, weil sie nicht (mehr) grundsätzlich zu tragen sind, fällt es manchen Menschen offenbar schwer, stets und ständig an die eigenen Masken zu denken.

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