Fragenänderung zum 01. April 2021

Fragenänderung zum 01. April 2021

Neue Fragen in der theoretischen Fahrerlaubnisprüfung zum 1. April 2021

Nachdem aufgrund der umfangreichen Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Durchführung der theoretischen und praktischen Fahrerlaubnisprüfung aus „verfahrensökonomischen Gründen“ im Jahr 2020 nur eine Änderung des Fragenkataloges in Kraft getreten ist, werden für 2021 wieder insgesamt zwei Änderungs-Pakete erwartet. Das erste greift zum 1. April.

Die Arbeitsgruppe „Theoretische Fahrerlaubnisprüfung und Aufgabenentwicklung“ der Arbeitsgemeinschaft der Technischen Prüfstellen für den Kraftfahrzeugverkehr 21 − TÜV | DEKRA arge tp 21 − hat den Fragenkatalog der theoretischen Fahrerlaubnisprüfung (Teil B der Prüfungsrichtlinie − theoretische Prüfung) wie folgt überarbeitet:

100 Fragen sind insgesamt gestrichen, 121 Fragen neu aufgenommen. 68 gestrichene Fragen werden dabei direkt ersetzt, 53 kommen komplett neu dazu. Es handelt sich sowohl um Text-, Bild- als auch um „Film-“Fragen (amtl. „Fragen mit dynamischen Situationsdarstellungen“).

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“Gelassen” kommt weiter!

“Gelassen” kommt weiter – inkl. Vorbereitung auf B197

Auch wenn der Druck hoch ist, jetzt nur nicht nervös werden! Besser ist es, den Überblick zu behalten und ruhig und zielstrebig alle notwendigen Maßnahmen zu treffen. Denn für den geordneten Abbau des Rückstaus in der Fahrschule und bei der Aus- und Weiterbildung von Berufskraftfahrern ist jetzt besonders eines gefragt: EFFIZIENZ – eine Spezialität des DEGENER Verlags.

Den Fuß von der Bremse, Kupplung kommen lassen – und Gas geben

Sie kennen das, wenn Fahrschüler (m, w, d) im Prüfungsstress den Motor abwürgen und immer nervöser werden. Ohne Not. Weil die Routine nicht sitzt und das Anfahren plötzlich zur Denkarbeit wird – statt einfach ein oft geübter Handlungsablauf zu bleiben. Wir helfen Ihnen bei der besonders effizienten Schulung ihrer Schützlinge – selbstverständlich unter strengster Einhaltung der Hygieneregeln. Jetzt ist genau der richtige Moment, den DEGENER Fahrsimulator 360° simdrive 2.0 in Ihr Fahrschul-Konzept mit aufzunehmen: Er nimmt sich gelassen der unsicheren Fahranfänger an und weist sie selbstständig und zielorientiert in die Grundlagen des Autofahrens ein. Er entlastet Ihr Team, schont nicht nur die Nerven der Lehrenden, sondern auch Kupplung, Bremsen und Schalthebel der Fahrzeuge – und ist ganz nebenbei ein ausgezeichnetes Werbeargument, das Ihrem Unternehmen auf allen Ebenen Ihrer Öffentlichkeitsarbeit besonderen Glanz verleiht!

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Professioneller Unterricht in Studioqualität

Im Handumdrehen Online-Gehen

Möglicherweise dauern Abstands-Gebot und Distanzunterricht in den Fahrschulen noch eine Weile an – oder sie kehren sporadisch zurück – das mag zurzeit niemand voraussehen. Sehr gut erkennen kann man aber, wer sich derzeit auf die neuen Anforderungen einstellt und das beste aus der Situation macht. Nehmen auch Sie die Herausforderung an und gehen sie so professionell und elegant wie möglich auf Ihre Lernenden zu, die den Kontakt jetzt ebenfalls wirklich gut gebrauchen können. Wir unterstützen Sie dabei mit dem optimalen SOFORT-ONLINE-SET, der DEGENER StreamBox!

Alles für den perfekten Online-Unterricht

Mit der DEGENER Premium Unterrichtssoftware SCAN & TEACH 360° RED sind Sie nicht nur perfekt vorbereitet für den Online-Unterricht: In Verbindung mit einem Video-Konferenz-Tool wie zum Beispiel „zoom“ durch „Freigeben“ des „Schüler-Bildschirms“ ist der Distanzunterricht sogar besonders leicht umzusetzen. Inzwischen reine Routine. – Einzig die Unzulänglichkeiten von Handy-, Tablet- oder Notebook-Kamera oder irgendeiner alten Web-Cam vom Dachboden können jetzt den guten Eindruck Ihrer Lernenden trüben. Damit Sie sich nicht länger herumärgern müssen, haben wir für Sie das zuverlässige Equipment für Ihren Online-Unterricht zusammengestellt. Typisch DEGENER: Selbsterklärend, schnell installiert, leicht zu handhaben und selbstverständlich geeignet für alle Plattformen.

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Die Innovation: Theorieunterricht teilen

Bringen Sie Ihr Fahrschul-Team auf Kurs

In Zeiten von Abstands-Gebot und Distanzunterricht fällt es besonders auf, dass die Menschen eigentlich von Grund auf soziale Wesen sind. Wesen, die sich durch eine Gemeinschaft persönlicher Unterschiede auszeichnen – und den größten gemeinsamen Gewinn erzielen, wenn sie ihre Energien bündeln statt voneinander getrennt vor sich hin zu wursteln. Das gilt insbesondere für den Bildungs- und Ausbildungsbereich, in Schulen und Berufsschulen ebenso wie in Fahrschulen. Wir unterstützen Sie dabei.

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B197-Schulung jetzt starten!

Schalt-Fahrten im Vorgriff: Schulung jetzt starten – mit dem Datum noch warten

Wie schon häufiger in der Vergangenheit ist auch diese Änderung im Straßenverkehrsrecht nicht als Aprilscherz gemeint: Zum 1.4.2021 tritt die neue Automatik-Regelung mit der Schlüsselzahl B197 in Kraft, die trotz Automatik-Prüfung zu einer Fahrerlaubnis ohne Automatik-Beschränkung führt.

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Das ist neu im Jahr 2021

Neben allem Ungewohnten bringt dieser Jahreswechsel auch (darin liegt in diesem Jahr beinah etwas Tröstliches) die gefühlt „üblichen“ Neujahrsänderungen mit sich, z. B. Preissteigerungen in den elementaren Bereichen Müllabfuhr und Wasserversorgung sowie beim Autofahren, Tanken und Heizen – und die Rückkehr zu den alten Mehrwertsteuersätzen.

Für Fahrschüler und Ihre Ausbildungsinstitute, die Fahrschulen, treten zu diesem Jahreswechsel außerdem rechtliche Änderungen in Kraft, die deutliche Auswirkungen auf Ausbildung und Fahrprüfung haben: Sämtliche Fahrschüler müssen ab sofort eine „Optimierte praktische Fahrerlaubnisprüfung“ (OPFEP) ablegen. Die praktische Führerscheinprüfung findet nach einheitlichen Kriterien statt, die im Fahraufgabenkatalog festgelegt sind. Jede Prüfung wird vom Prüfer in einem elektronischen Prüfprotokoll festgehalten und nach der Fahrt mit dem Bewerber besprochen. Die Änderung soll für mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Prüfungsergebnisse sorgen. Erweiterte Fahrzeit und die Leistungsrückmeldung mit Empfehlungen des Prüfers zum weiteren Fahrkompetenzerwerb verlängern die praktischen Prüfungen im Vergleich zu vorher um jeweils ca. 10 Minuten.

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WAHRNEHMEN – ERKENNEN – VERMEIDEN

Bevor aus Fahranfängern kompetente Fahrer werden, muss der Grundstein für eine bewusstere Wahrnehmung der Verkehrssituationen gelegt werden – und für Strategien, mit den daraus resultierenden Gefahren richtig umzugehen. Dazu müssen wir uns klar machen, wie Menschen wahrnehmen und auf welcher Grundlage sie ihre Entscheidungen treffen.

Diplom-Psychologe Dr. Jan Genschow und Prof. Dr. Dietmar Sturzbecher, u.a. Direktor des Instituts für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam (IFK e. V.), geben in diesem Grundlagenwerk für die Fahrlehrerausbildung einen Einblick in die Prozesse menschlicher Wahrnehmung und ihre Grenzen in Bezug auf den Straßenverkehr. Unter dem Titel Verkehrswahrnehmung und Gefahrenvermeidung beschreiben die Autoren, wie Fahranfänger auf den Weg gebracht werden können, alle wichtigen Elemente einer Verkehrssituation zu berücksichtigen, ihren weiteren Verlauf „vorherzusehen“ und das eigene Fahrverhalten entsprechend anzupassen. Letztendlich, um so Gefahren für sich und andere zu vermeiden.

Gemeinsam haben die beiden Autoren unter anderem im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) den Innovationsbericht zum Fahrerlaubnisprüfungssystem verfasst, der sich vornehmlich mit den Grundlagen und Umsetzungsmöglichkeiten der Verkehrswahrnehmung und Gefahrenvermeidung in der Fahranfängervorbereitung auseinandersetzt. In ihrer Analyse verschiedener Ausbildungskonzepte zur Schulung von Verkehrswahrnehmung und Gefahrenvermeidung kommen sie zu dem Schluss, dass Fahrschüler mithilfe verkehrspädagogisch anspruchsvoller Ausbildungsmaterialien durchaus auf die Bewältigung von Anforderungen im Bereich der Verkehrswahrnehmung und Gefahrenvermeidung vorbereitet werden können, bevor sie im realen Straßenverkehr Fahrerfahrungen sammeln (müssen).

Der Band „Verkehrsverhaltenslehre Teil 3“ erscheint in der DEGENER FAHRLEHRER-BIBLIOTHEK – ein substanzielles Nachschlagewerk zur Vorbereitung auf die Fahrlehrerprüfung und eine wertvolle Unterstützung im Berufsalltag.

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Rechtliche Änderungen zum 1. Januar 2021

Ein schwieriges Jahr mit komplizierten Sonderregelungen macht langsam Platz für einen Neuanfang – und auch das kommende Jahr bringt einige rechtliche Änderungen und Neuerungen mit sich, die sich auf Ihren Fahrschulbetrieb und die Verwaltung desselben auswirken. Wir haben softwareseitig alles für Sie vorbereitet und bringen Sie mit dem Update auf Version 20.6 des DEGENER FAHRSCHULOFFICE 360° sicher in das Jahr 2021. Außerdem haben wir mit diesem Update eine Vielzahl von Features umgesetzt, die Ihnen die tägliche Arbeit erleichtern.

Änderungen zum 1. Januar 2021

Ende der befristeten Umsatzsteuersenkung

Aufgrund des zweiten Corona-Steuerhilfegesetzes vom 19.6.2020 werden die Umsatz-steuersätze – nach der befristeten Umsatzsteuersenkung während des 2. Halbjahres 2020 – ab dem 01.01.2021 wieder auf 19 % (Regelsteuersatz) und 7 % (ermäßigter Steuersatz) angehoben.Über die Einstellungen können / müssen Sie die befristete Um-satzsteuersenkung zum 01.01.2021 beenden.

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Praxisnah zur Prüfungsreife

Ab Januar 2021 ist es soweit: Das „elektronische Prüfprotokoll“ (ePp) zeigt den Bewerberinnen und Bewerbern im Anschluss an ihre fahrpraktischen Prüfungen detailliert auf, wo ihre Stärken und Schwächen liegen – und was sie z. B. in ihrer Zukunft als Führende von Kraftfahrzeugen noch verbessern können. Oder weshalb sie vielleicht im ersten Anlauf in der Prüfung gescheitert sind.

Die Entwickler von der TÜV | DEKRA arge tp 21 sind überzeugt, dass das elektronische Prüfprotokoll (ePp) durch festgelegte Anforderungsstandards und einheitlich definierte Bewertungskriterien, die in jeder Prüfung anzuwenden sind, einen wichtigen Beitrag leistet zur  Sicherstellung der bundesweit einheitlichen Prüfungsdurchführung. Hinter dem ePp verbirgt sich ein komplexes inhaltlich-methodisches Rückgrat: der Fahraufgabenkatalog. Er beinhaltet die Fahraufgaben („Anforderungsstandards“), die damit geprüften Fahrkompetenzbereiche („Beobachtungskategorien“) und Kriterien zur Einschätzung der Fahraufgabenbewältigung („Bewertungskriterien“). Diese Standards sind nicht völlig, aber neu strukturiert und durch die Erkenntnisse wissenschaftlicher Forschung ergänzt worden. Neben den Grundfahraufgaben umfassen sie acht Fahraufgaben: 1. Ein- und Ausfädeln, Fahrstreifenwechsel, 2. Kurve, 3. Vorbeifahren, Überholen, 4. Kreuzung, Einmündung, Einfahren, 5. Kreisverkehr, 6. Schienenverkehr, 7. Haltestelle, Fußgängerüberweg sowie 8. Geradeausfahren.

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Automatikregelung: Geht jetzt alles „wie von selbst“?

Der sogenannte „Automatik-Vermerk“, amtlich im Führerschein dokumentiert als Schlüsselzahl 78, war vielen seit langem ein Dorn im Auge: Um die Beschränkung zu vermeiden, bevorzugen Fahrschüler seither die Ausbildung und praktische Fahrerlaubnisprüfung auf einem Fahrzeug mit Schaltgetriebe, weshalb Fahrzeuge mit Automatikgetriebe in der Fahrschülerausbildung relativ selten sind. Und das, wo gerade Fahrzeuge mit alternativen Antrieben und hochautomatisierten Fahrfunktionen in der Regel mit Automatikgetriebe ausgestattet sind, besonders E-Fahrzeuge. Wenn wir diese in Fahrschulen einsetzen wollen, muss die Prüfung auf Automatik-Fahrzeugen attraktiver werden – und das geht nur ohne Beschränkung.

Die ab April 2021 in Kraft tretende Lösung verspricht genau dies: eine Fahrerschulung während der Ausbildung sorgt dafür, dass die Prüfungsfahrt ruhigen Gewissens auf einem Automatik-Fahrzeug abgelegt werden kann. Ohne Abwürgen des Motors, ohne Anfahrprobleme am Hang – mit der vollen Konzentration auf die Fahraufgaben. Dieter Quentin, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF), ist optimistisch: Im DEGENER Video-Interview erklärt er die Vorzüge nicht nur für die Fahranfänger und ihre künftigen Prüfungsfahrten, sondern auch für diejenigen, die endlich die freie Fahrzeugwahl erlangen wollen. Und für die Fahrschulen, die endlich innovative Technik in Unterricht und Prüfung einsetzen können …

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