Fahrerlaubnis statt Mofaprüfbescheinigung mit 15

Und plötzlich ist es doch soweit: „Dieses Gesetz tritt (…) am Tag nach der Verkündung in Kraft“, lautet die Schlussformel zum Inkrafttreten des „Vierten Gesetzes zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes und anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften“. Verkündet im Bundesgesetzblatt am 27.7.2021, in Kraft getreten am 28.7.2021: Ab sofort dürfen junge Menschen ab 15 Jahren die Fahrerlaubnis Klasse AM erwerben. Den Antrag stellen und mit der Ausbildung beginnen können die Jugendlichen – wie in allen anderen Klassen – schon ab sechs Monate vor Erreichen des neuen Mindestalters, also mit 14-einhalb Jahren.

Vom Modellversuch zur Normalität

Bereits im Mai 2013 wurde den Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen per Ausnahmeverordnung die Möglichkeit gegeben, im Rahmen eines Modellversuchs das Fahren von Mopeds ab Vollendung des 15. Lebensjahres zu erproben. Anfangs befristet bis Ende April 2020. Die Ergebnisse der Evaluationsberichte jedoch ergaben nach Einschätzung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) „kein eindeutiges Bild“. Sie enthielten aus offizieller Sicht „sowohl Argumente für eine dauerhafte Reduzierung des Mindestalters auf 15 Jahre für das Führen von Kraftfahrzeugen der Klasse AM (Moped) als auch für eine Beibehaltung der bestehenden Regelung (ab 16 Jahre)“ (BMVI). So hänge der Nutzen der Herabsetzung des Mindestalters unter anderem von den regionalen Gegebenheiten (z. B. Verfügbarkeit des ÖPNV, Entfernung zu Schulstandorten und Freizeiteinrichtungen) ab. Deshalb wurde am 29.11.2019 der Weg für die Länder freigemacht, über die Herabsetzung des Mindestalters für ihr Gebiet jeweils selbst zu entscheiden.

Bundesgesetz statt Flickenteppich

Der daraus resultierende „Flickenteppich“ (ADAC) störte jedoch nicht nur die Betroffenen, die sich beim Überfahren der „falschen“ Ländergrenze plötzlich des „Fahrens ohne Fahrerlaubnis“ schuldig machen konnten: Jugendliche, die in ihrem Bundesland ganz legal mit 15 auf einem Roller unterwegs waren, durften mit ihrem Gefährt in manchen Fällen nicht den Freund oder die Freundin im Nachbardorf besuchen, wenn das ausgerchnet in einem Bundesland lag, das den neuen Moped-Führerschein nicht anerkennt. Diese Problematik fällt jetzt weg.

Die Inlandsklausel bleibt bestehen

Eine Einschränkung allerdings ist geblieben. Das eurpoäische Führerscheinrecht setzt für den Erwerb der Fahrerlaubnisklasse AM einerseits grundsätzlich ein Mindestalter von 16 Jahren fest, überlässt den Mitgliedsstaaten andererseits einen Spielraum beim Mindestalter (eine Absenkung bis auf 14 Jahre oder eine Anhebung bis auf 18 Jahre). Davon macht Deutschland jetzt mittles einer nationalen Schlüsselzahl Gebrauch. Einziger Haken: Bis zum vollendeten 16. Lebensjahr gilt die Fahrerlaubnis der Klasse AM mit der (nationalen) Schlüsselzahl 195 nur im Inland, Fahrten ins Ausland sind damit also grundsätzlich nicht erlaubt.

Fahrerlaubnis-Ausbildung statt Prüfbescheinigung

Nachdem inzwischen selbst fahrerlaubnisfreie E-Bikes problemlos bis 25 km/h beschleunigen können, mutet die Mofa-Prüfbescheinigung für motorisierte Zweiräder bis 25 km/h ein wenig unzeitgemäß an. Dagegen sorgt die AM-Ausbildung nicht nur für die Erhöhung der zulässigen Geschwindigkeit für 15-Jährige von 25 auf 45 km/h, sondern auch durch die umfangreichere Ausbildung und Prüfung in der Fahrschule auch für eine gewisse Aufwertung der jungen Kraftfahrer: Anstelle einer einfachen Prüfbescheinigung erwerben sie jetzt eine Fahrerlaubnis im original EU-Führerschein-Kartenformat inklusive intensiver Schulung und Fahrausbildung mit Ausbildungsfahrten, den Grundfahraufgaben und Fahraufgaben gemäß Prüfungsrichtlinie. Damit werden sie zu echten Führerschein-Inhabern – für manche ein wichtiger erster Schritt in die Erwachsenenwelt …

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Dieses Heft fasst das erforderliche Basiswissen und das Spezialwissen für die Ausbildung und Prüfung in der Klasse AM kompakt zusammen. Zugleich gibt es Anleitungen und Tipps für eine sichere Fahrpraxis. Auch nach der Ausbildung eignet es sich zum gelegentlichen Nachschlagen.

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Das neue Fahraufgaben-ABC – plus D

In den DEGENER Fahraufgabenkatalogen für Klassen A, B und C haben wir die Anforderungsstandards und die dazu gehörigen Bewertungskriterien für die Grundfahraufgaben und die Fahraufgaben der praktischen Fahrerlaubnisprüfung übersichtlich und lesefreundlich zusammengefasst. Hier finden Sie sich garantiert schnell zurecht. Das gilt jetzt auch für die Fahrerlaubnisklassen D, D1, D1E und DE. Mit Bildbeispielen und einer klaren Textstruktur können Sie schnell die wesentlichen Merkmale der einzelnen Fahraufgaben für Fahrer und Fahrerinnen von Kraftomnibussen herausarbeiten. Das hilft bei der theoretischen Vorbereitung wie auch bei der Vorbereitung auf die praktische Prüfungsfahrt, denn die zu prüfenden Fahraufgaben sind – ähnlich wie die Grundfahraufgaben – verbindlich vorgeschrieben.

 

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Unterrichten heißt Weitergeben

Fachlich fundiert: Die Ausbildung der Ausbilder

Mit der Überarbeitung der Fahrlehrerausbildung in Deutschland ist in den vergangenen Jahren eine spezialisierte Fachliteratur entstanden, die nicht nur auf das Geschäftsmodell Fahrschule und die technischen und verkehrsrechtlichen Kenntnisse für den Fahrschulunterricht eingeht, sondern auch auf die spezielle Lernsituation in heterogenen Lerngruppen der Erwachsenenbildung. Im Fahrschulunterricht treffen (oder prallen gelegentlich auch) unterschiedliche Altersgruppen unterschiedlichster sozialer und regionaler Herkunft aufeinander. Da braucht man Übersicht und muss wissen, was man tut.

Professionelles Wissen in Theorie und Praxis

Die Zweiteilung in Theorieunterricht und Fahrpraktische Ausbildung erzeugt in der Fahrschülerausbildung eine besonderes Spannungsfeld, vor allem, weil es in beiden Unterrichtsarten sowohl um theoretische Kenntnis als auch um die praktische Umsetzung geht, um gesetzliche Anforderungen und technisches Know-how, kurz: Um die Ausbildung von Verkehrsteilnehmern, die in der Lage sind, ein Kraftfahrzeug sicher, verantwortungsvoll und umweltbewusst zu führen. Dazu gehört neben der Kenntnis der rechtlichen Rahmenbedingungen auch ein grundsätzliches Verständnis der Kraftfahrzeug-Technik, die mit der erworbenen Fahrerlaubnis gesteuert, genutzt und bewegt werden darf.

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…und der Sommer(katalog) kann kommen

Hier geht die Sonne auf: Das Highlight des Jahres

Mit der neuesten Entwicklung des DEGENER Verlags gehen Sie proaktiv auf Ihre Kunden zu und zeigen sich dort, wo Ihre Fahrschüler*innen täglich ohnehin mehrfach bis ständig hinschauen: Werden Sie mit Ihrer Fahrschule zur wichtigsten App zwischen Schulabschluss und Berufsausbildung, setzen Sie sich auf dem Bildschirmen direkt neben Onlinespiel und Freizeitaktivitäten fest. Die neue „all-in-one-App“ macht es möglich: Der DEGENER FAHRSCHUL-CAMPUS 360°öffnet seine Pforten. Direkte Kommunikation, kurzfristige aber verbindliche Terminabsprachen, volle Vernetzung mit dem DEGENER FAHRSCHULOFFICE 360°, direkte Personalentlastung bei detaillierten, top-aktuellen Übersichten, inklusive Anwesenheits-Check. Ein echter Kommunikationsknotenpunkt.

Alles außer Autos: Ausstattung mit System

Sehen Sie in aufgeräumter, übersichtlicher Gestaltung auf den gut 60 kurzweiligen Seiten einfach alles, was zum Betrieb eines erfolgreichen Fahrschulunternehmens dazugehört. Zuverlässig, in geprüfter Qualität, PQFÜ-sicher: Das Vollsortiment für Ihre Fahrschule. Angefangen beim Mobiliar für die Schulungsräume und weiter über Unterrichts- und Lernsystem, Verwaltung, Schülersoftware, Funktechnik, spannende Zusatzmaterialien für alle Klassen, die BKF-Bibliothek, Fahrsimluatoren für Pkw, Lkw und Bus bis hin zum umfassenden Aus- und Weiterbildungsmaterial für die Ausbildung der Ausbilder, also die Fahrlehrer-Ausbildung. Hier zeigt sich die geballte DEGENER-Kompetenz aus fast 90-jähriger Erfahrung als direkter Partner im Fahrschulmarkt.

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Der neue Leitfaden: Für mehr Beratungsqualität

Der neue Leitfaden für die Fahrschule

Schul- und Arbeitswege, Berufsqualifikation oder berufliche Ausbildung, Lebensalter, finanzielle Situation und persönliche Ziele – viele Faktoren spielen eine Rolle bei der Entscheidung für eine bestimmte Fahrerlaubnisklasse. Doch häufig wissen die Interessierten nur wenig über die Details. Das gilt sowohl für die Voraussetzungen und Bedingungen für eine Fahr-Ausbildung als auch für die Berechtigungen, die mit der jeweiligen Fahrerlaubnis verbunden sind. Verlässliche Informationen gehören deshalb zur täglichen Beratungsarbeit in Ihrer Fahrschule: Dabei müssen Sie oft z. B. nicht nur den Fahrschüler*innen, sondern auch den häufig dahinter stehenden Sponsoren wie Eltern oder Großeltern verbindliche Auskünfte geben können. Konkret und am besten sofort: Im Fahrschulbüro oder am Telefon.

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Fahraufgaben: Die Kür nach der Pflicht

Sicher, die Fahrmanöver der sogenannten Grundfahraufgaben erfordern Geschick und eine gewisse Vertrautheit im Umgang mit den vielen technischen Einrichtungen, die heute in den Fahrzeugen verbaut sind. Und ihre Durchführung ist jederzeit und eindeutig zu erkennen und zu bewerten: „Bestanden“ oder „Nicht bestanden“. Echte Fahrkunst aber erweist sich in den alltäglichen Situationen im Straßenverkehr, in den Begegnungen mit anderen Menschen, die nicht nur am Verkehrsgeschehen teilnehmen, sondern auch maßgeblich dazu beitragen können, ob eine Situation sich gefährlich oder harmlos entwickelt, ob schwierig oder leicht zu bewältigen ist.

Basis für die Bewertung

Als niedergeschriebene Grundlage für das Bewertungs-Tool der Prüfstellen, mit dem die aaSoP seit Jahresbeginn Fahrprüfungen abnehmen, bildet der Fahraufgabenkatalog die ganz elementare Grundlage für die neue praktische Fahrerlaubnisprüfung. Darin werden neben den erwarteten Fahraufgaben auch die Bewertungskriterien beschrieben, nach denen die Handlungsweisen der Prüflinge einzuordnen sind. Und nicht nur, was die möglichen Fehler angeht, sondern auch, was als besonders gut gelöst bzw. gelungen angesehen werden kann. Die definierten Handlungsanforderungen, ihre zugehörigen Beobachtungskategorien und die Bewertungskriterien ergeben zusammen genommen eine rechtssichere Fahrkompetenzeinschätzung durch den Prüfer, der jeden Aspekt seiner Bewertung im elektronischen Prüfprotokoll (ePp) speichert und seinen Kandidatinnen und Kandidaten elektronisch bereitstellt bzw. elektronisch übermittelt oder direkt aushändigt.

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Sicher in die Zukunft: FAHRSCHULOFFICE vom Systemanbieter

Gerade in turbulenten Zeiten gewinnt die konstante, zuverlässige Zusammenarbeit an Bedeutung. Eine, die inhaltliche Neuerungen ebenso übersteht wie ungewöhnliche Rahmenbedingungen. Und eine, die immer wieder innovative und effiziente Lösungen findet, die nicht nur die Arbeit erleichtern, sondern neue Möglichkeiten eröffnen. Umfassend. Eine Fahrschule z. B. muss nicht nur den Fahrschüler*innen, sondern auch den häufig dahinter stehenden Sponsoren wie Eltern oder Großeltern konkrete und verbindliche Auskünfte geben. Am Telefon, im Fahrschulbüro sowie Online. Die beste Vorbereitung auf die unterschiedlichen Ansprüche gelingt mit einem aufeinander abgestimmten System aus gedruckten Unterlagen und Software. Noch besser: Alles ist aus einer Hand! Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit zum Überprüfen der Optimierungsmöglichkeiten Ihrer Fahrschul-Organisation. Der Moment ist günstig …

Reibungsloser Wechsel garantiert

Unternehmerische Innovationsbereitschaft und technische Entwicklung können auch in Ihrem beruflichen Umfeld das Gleichgewicht der Kräfte gelegentlich verändern. Manch ein Spartenanbieter isoliert oder verzettelt sich und kann im Gesamtangebot am Ende nicht mitreden. Zögern Sie nicht, nur weil Sie sich an Zeiten erinnern, in denen ein Software-Umstieg einen nervenaufreibenden und verlustreichen Verlauf haben musste. Das ist Geschichte. Das Team vom DEGENER Verlag betreut Ihren Übergang zur neuen Software sachlich, ruhig und gelassen. Unsere Mitarbeiter kennen die verschiedenen Versionen anderer Anbieter und haben einfache praktikable Lösungen für Sie vorbereitet. Nach einer persönlichen Schulung Ihres Teams können Sie alle zügig mit den vorhandenen Fahrschülerdaten etc. weiterarbeiten – in einer neuen, aufgeräumten Umgebung. Mit sprichwörtlichem Netz und dem doppelten Boden der Vor-Ort Betreuung durch kompetente Ansprechpartner. Wir stehen zu unserem Produkt und Ihnen selbstverständlich zur Seite.

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Zweiradausbildung 21: Mit neuem Funk am Start

Ausbildungssommer mit neuer (Funk-)Technik …

Nach einer außerordentlichen einjährigen Verlängerung läuft die mehrjährige Übergangsfrist für Handfunkgeräte alter Bauart endgültig aus. Spätestens ab dem ab dem 1. Juli 2021 sind Funkgeräte, bei denen für die Benutzung während der Fahrt ein Bedienteil aufgenommen oder in der Hand gehalten werden muss, nicht mehr zugelassen. Weder für Straßenmeistereien noch für Schwertransportbegleiter, Bus- und Taxifahrer, Pannenhelfer oder Fahrschulen. Glücklicherweise ist der Umstieg schnell gemacht. So bietet der DEGENER Verlag bereits seit einiger Zeit ausbildungstaugliche Funkgeräte, die den Anforderungen des § 23 Absatz 1a StVO problemlos gerecht werden.

… und neuem Einstiegsalter: AM 15 bundesweit

Das Gesetz ist zwar noch nicht verkündet, aber die Unterscheidung in „teilnehmende“ und „nicht teilnehmende“ Länder in Sachen „Moped ab 15“ ist vom Tisch. Nachdem der Bundesrat bereits am 28. Mai der bundeseinheitlichen Regelung für das Fahrerlaubnisrecht in Sachen Fahrerlaubnisklasse AM zugestimmt hat, soll das Gesetz zeitnah in Kraft treten. Eine Änderung der Schlüsselzahl 195 (Auflage zu der Klasse AM) macht es möglich: Statt „Bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres nur in den Ländern, die von der Ermächtigung des § 6 Absatz 5a StVG Gebrauch gemacht haben“, heißt es künftig schlicht „Bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres nur im Inland.“

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Effizient dem Ausbildungsstau begegnen

Fahrschüler ernst nehmen (statt „schnell schnell“)

Der seit Jahren angestaute Fahrlehrermangel kann nicht als Begründung herhalten, die Ausbildung der künftigen Kraftfahrenden nur noch halbherzig oder mit nicht ausreichend qualifiziertem Personal oder Equipment durchzuführen: Qualität ist die beste Basis für eine solide Ausbildung – auch und gerade in Zeiten, in denen der Druck steigt und eine schnelle oberflächliche Ausbildung noch schnellere Einnahmen verspricht. Hier kommt es – wie so oft – auf die Taktik und die eingesetzten Mittel an. Eine planvolle und zielgerichtete Ausbildung mit dem richtigen Equipment und einem aufeinander abgestimmten Mix aus unterschiedlichen Lerneinheiten kann beides: Sie nimmt die Fahrschülerinnen und Fahrschüler ernst und sie bietet ihnen neben der hohen Qualität auch Möglichkeiten für eine zügige Ausbildung. Nicht übereilt, sondern zuverlässig und geschwind – je nach Talent, versteht sich. Das macht sich langfristig bezahlt.

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Professionelle Info – für professionelle Arbeit

Konkrete Fachinformation aus erster Hand

Der Branchenalltag kehrt nach seinem unverhofft verordneten Dornröschenschlaf gerade schrittweise zurück – und mit ihm jetzt auch der DEGENER „Fahrschul-Profi“. Die „Fachinformationen für die erfolgreiche Fahrschule“ eröffnen das Nachrichtenjahr mit einem Exklusiv-Interview zu einem der drängenden Probleme unserer Zeit: Wie wirken sich aktuelle Veränderungen in der Verkehrsmittelwahl und angepasste gesetzliche Richtlinien im Verkehrsalltag aus? Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Versicherer (UDV), erklärt, warum er sich wünscht, dass die Kommunen künftig genauere Analysen der tatsächlichen lokalen Verkehrsströme in ihre Planung aufnehmen mögen und darauf aufbauen. Viele Unsicherheiten im urbanen Straßenverkehr entstünden durch unterschiedliche Verkehrsträger, die miteinander nicht oder nur begrenzt kompatibel sind, so Brockmann.

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