SCAN & TEACH 360° RED – Der Unterrichtsplaner

Planvoll und zuverlässig: Der DEGENER Unterrichtsplaner

Auch die in einer Fahrschule unterrichtenden Personen müssen ihr Handwerk erst lernen. Einer sachlich klaren Konzeption kommt dabei fast ebenso große Bedeutung zu wie der jeweils persönlichen Durchführung. Gerade im Anfang können beispielhafte, vorgefertigte Muster dabei eine hilfreiche Unterstützung und Anleitung bieten. Solche Musterlösungen sind aus vielen Bereichen bekannt. Der DEGENER Verlag bietet jetzt unter der Überschrift „Unterrichtsplaner“ die ersten Beispiel-Unterrichte für Fahrlehrende im Grundstoff- bzw. Klasse B-Unterricht an.

Zwei Elemente – ein Plan

Der DEGENER Unterrichtsplaner in SCAN & TEACH 360° RED besteht aus zwei Elementen. Das erste Element ist die tabellarische Übersicht über den Unterrichtsverlauf: Ein PDF zum Download enthält eine methodisch-didaktische Übersicht über den geplanten zeitlichen Ablauf und die zu behandelnden Inhalte sowie die eingesetzten Medien. Die Tabelle kann nach dem Download ausgedruckt und ggf. inhaltlich ergänzt bzw. angepasst werden.

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Der Fahraufgabenkatalog für die C-Klassen

Das elektronische Prüfprotokoll und seine Wurzeln

Mit ihm ist eines der zentralen Ziele des „Revisionsprojekts zur optimierten Praktischen Fahrerlaubnisprüfung“ der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) umgesetzt worden: Das neue digitalisierte „Werkzeug“ für Fahrerlaubnisprüfer, das „elektronische Prüfprotokoll“ (ePp). Zu seiner Entwicklung wurde eine ganze Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zur Bewertung der optimierten Prüfungsinhalte und Prüfungsabläufe umgesetzt. Seit Anfang des Jahres wird es im Rahmen der praktischen Fahrerlaubnisprüfung eingesetzt.

Der Fahraufgabenkatalog für die C-Klassen

Für die Ausbildung besonders interessant sind die schriftlichen Ausführungen, die laut argetp21 das komplexe inhaltlich-methodische Rückgrat hinter dem elektronischen Prüfprotokoll „ePp“ bilden – und damit auch eine erstklassige Referenz für die theoretische Vorbereitung der fahrpraktischen Aufgaben: Die Fahraufgabenkataloge für die praktische Fahrerlaubnisprüfung.
Nach den umfangreichen Katalogen für Klasse A und B präsentiert der DEGENER Verlag nun auch der Fahraufgabenkatalog für die Klassen C (inklusive C1/C1E/CE) in übersichtlicher Form. Hier werden die Fahraufgaben („Anforderungsstandards“), die damit geprüften Fahrkompetenzbereiche („Beobachtungskategorien“) und Kriterien zur Einschätzung der Fahraufgabenbewältigung („Bewertungskriterien“) detailliert beschrieben. Laut den Verantwortlichen bei der „TÜV | DEKRA arge tp 21“ sind dazu die Fahraufgaben-Standards neu strukturiert und durch die Erkenntnisse wissenschaftlicher Forschung ergänzt worden. Einerseits für die Sicherstellung einer einheitlichen Durchführung der Praktischen Fahrerlaubnisprüfung, andererseits für die Ableitung von Ausbildungszielen und Bewertungsmaßstäben in der Fahrausbildung. So werde eine stärkere Verzahnung von Fahrschulausbildung und Fahrerlaubnisprüfung gewährleistet.

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Professionelles Lkw-Training – jetzt starten

Perfekter Ausbildungsstart mit dem DEGENER 360° SIMDRIVE TRUCK & BUS

Fahrer im Güterkraft- und im Personenverkehr tragen eine große Verantwortung – vor allem in Bezug auf die „schwächeren“ Verkehrsteilnehmer: Die Abmessungen der Fahrzeuge, vergleichsweise enge Straßenräume, zunehmend dichter Verkehr auf allen Strecken, unterschiedliche Reife und eine bunt gemischte Altersstruktur machen das Fahren nicht eben leichter. Dazu kommen konkrete organisatorische Vorteile für Ihr Fahrschul-Unternehmen, denn neben der Schonung von Umwelt, Maschine und dem Blech Ihrer Fahrzeuge ist der Simulator ein stets motivierter „Mitarbeiter“, jederzeit einsatzbereit, der problemlos in ein Hygienekonzept passt und geduldig und zielorientiert mit den Fahrschülern arbeiten kann.

Zertifiziert und anerkannt

Das praktische Fahren in der realen Umgebung ist in diesem Bereich zwar weiterhin eine unersetzliche Erfahrung, die intensive Vorbereitung darauf kann allerdings auch außerhalb des Fahrerhauses absolviert werden. Das hat auch der Verordnungsgeber erkannt – und deshalb den Einsatz von Simulatoren unter bestimmten Voraussetzungen ausdrücklich anerkannt. In der Beschleunigten Grundqualifikation darf jeder Fahrer ganz offiziell 4 von 10 vorgeschriebenen Praxis-Fahrstunden in einem den Anforderungen entsprechenden, leistungsfähigen Simulator absolvieren. Die vorgegebenen Standards erfüllt der für den professionellen Fahrschulmarkt entwickelte DEGENER 360° SIMDRIVE selbstverständlich – und nachweislich.

Das bietet ein „Leistungsfähiger Simulator“

Beim 360° simdrive TRUCK gehören Original-Lkw-Bauteile und Bedienelemente so selbstverständlich zur Ausstattung wie die original Lkw-Sitzposition im luftgefederten Sitz. Geschwindigkeit, Drehzahl, Verbrauch, Blinker etc. werden wie im echten Fahrzeug übersichtlich angezeigt, so dass Sie Ihre Fahrschüler in aller Ruhe an das Lkw-Fahren heranführen können. Die verschiedenen Trainingsmodule zur Grundausbildung C/CE, zur Beschleunigten Grundqualifikation, zum Eco-Training und zur „Freien Fahrt“ in der Stadt, auf der Autobahn oder auf der Landstraße sorgen dafür, dass sich Ihre angehenden Fahrer an die großen Fahrzeuge gewöhnen und vorab eine gewisse Sicherheit für das Fahren mit dem echten Fahrzeug gewinnen. Ein optimal abgestimmtes Sichtsystem (180° Sichtbereich zzgl. Perspektive aus linkem Seitenfenster über zusätzlichen Bildschirm) inkl. virtuellem Cockpit, mit Frontspiegel, Seitenspiegeln und Rampenspiegel, ergänzt durch ein intelligentes Akustiksystem machen die Simulation perfekt. – So ein leistungsfähiger Simulator trainiert die Verbesserung des rationellen Fahrverhaltens des Bewerbers auf der Grundlage der Sicherheitsregeln, insbesondere seine Beherrschung des Fahrzeugs bei unterschiedlichen Fahrbahnzuständen je nach Witterungs- und Tageslichtverhältnissen: Trockenheit, Regen, Schnee, Nebel, Tag, Nacht. Dabei haben Sie immer den jeweiligen Ausbildungsstand im Blick: Durch Online-Anbindung des Simulators werden sämtliche Übungsfortschritte der Teilnehmer in der Cloud gespeichert und können von dort als PDF-Dokument abgerufen und ausgedruckt werden.

Offen für KOM: Erweiterungsmodul 360° SIMDRIVE BUS

Für alle Fahrschulen, die auch Kandidaten für den Personenverkehr ausbilden: Erweitern Sie einfach Ihr Schulungsangebot auf die Fahrerlaubnisklassen D/DE zur Personenbeförderung mit dem optional erhältlichen Zusatzmodul und lassen Sie auch künftige Busfahrer den Simulator für erste Fahrerfahrungen nutzen. Dazu gehören angepasste Grundfahraufgaben, spezielle BKF-Fahraufgaben, außerdem eigene Omnibus-Routen sowie Möglichkeiten zur „Freien Fahrt“ mit dem Kraftomnibus.

Mehr erleben mit dem Bewegungssystem (optional)

Auch für die Hardware halten wir eine attraktive Erweiterung bereit: Das DEGENER Bewegungssystem! Zwei langlebige und leistungsstarke Elektromotoren (Industriestandard) sorgen für realitätsnahe Bewegungen des Fahrerhauses und simulieren auf diese Art ein „echtes“ Fahrgefühl. Aufgrund der durchdachten Konstruktion ist auch der nachträgliche Einbau in ein bestehendes Simulator-System problemlos möglich. Auf Wunsch kann das Bewegungssystem in der Simulator-Software sogar über einen Auswahlpunkt aktiviert bzw. deaktiviert werden. So können Sie Ihr Angebot stets optimal auf Ihre Fahrschüler einstellen.

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Lkw- und Bus-Simulator 360° simdrive TRUCK

Für Preise einloggen: Login

Der DEGENER Lkw- und Bus-Simulator 360° simdrive TRUCK für die Führerscheinausbildung der Klassen C / CE sowie D / DE (mit optional erhältlichem Zusatzmodul) und außerdem für die Beschleunigte Grundqualifikation oder Weiterbildung.

Hier Produktbroschüre als PDF herunterladen:

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Effizienter schulen – mit Vorteilspaket

Wir wollen, dass Sie mit dem DEGENER 360° simdrive sorgenfrei in die Zukunft starten. Nutzen Sie dazu am besten unser Wartungs- und Vorteilspaket für einen perfekten Rundumschutz – zusätzlich zur Herstellergarantie. Inklusive Extra-Leistungen und Vorteilskonditionen für den Kauf künftiger Zusatzmodule.

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SCAN & TEACH 360° RED – Automatische Updates ohne Service-Aufwand!

Server-Software statt Service-Aufwand

Oldtimer und sogar lieb gewordene alte Spielkonsolen lassen sich gerne pflegen und am Laufen halten – aber doch bitte in der Freizeit bzw. als Hobby. Im Berufsalltag stehen umständliche oder pflegeintensive Verfahren den flüssigen Abläufen eher im Wege. Erst recht, wenn für die Umsetzung anderes liegen bleiben muss.

SCAN & TEACH® 360° RED

In einer Branche, in der es um die Bedienung moderner Fahrzeuge und den Umgang mit aktueller Technik geht, darf die technische Ausstattung nicht den eigenen Ansprüchen hinterherlaufen. Moderne Unterrichtsräume und die entsprechende multimediale Ausstattung sollten da schon mithalten. Zumal in einer Zeit der ständigen straßenverkehrs-rechtlich-inhaltlichen Änderungen. Da kann es eine wichtige Erleichterung sein, wenn die Software für ihre Updates nicht mehr per CD, DVD oder anderen Datenträgern mit neuen Daten gefüttert werden muss, sondern die Updates komplett selbstständig ausführt!

RED wie „Regelmäßige Eigenständige Datenupdates“

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Elektromobilität: Alle Zeiger auf Strom

Nach anfänglich eher schleppenden Verkaufszahlen hält inzwischen der Ausbau von Schnell- und Standard-Ladepunkten für elektrisch angetriebene Autos in Deutschland nicht Schritt mit den steigenden Neuzulassungen. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis von Daten der European Alternative Fuels Observatory. Kamen 2018 noch sechs E-Autos auf einen Ladepunkt, sind es 2020 mittlerweile 13 Autos je Ladepunkt. Grund für die Entwicklung sind die zahlenmäßig stark gestiegenen Neuzulassungen von Elektroautos in Deutschland. Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) gab es im vergangenen Jahr 446.756 Neuzulassungen von Pkw mit Hybrid-Antrieb – das sind fast 208.000 Fahrzeuge mehr als im Vorjahr. Ein Grund für den positiven Trend bei den Zulassungen alternativer Antriebe dürften die Kaufprämien sein, die von Bund und den Herstellern derzeit gewährt werden.

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Assistenten kennen und verwenden

Assistenten kennen und verwenden

Einsatz, Bedienung und Kontrolle der Assistenzsysteme werden künftig bewertet. © DEGENER

Einsatz, Bedienung und Kontrolle der Assistenzsysteme werden künftig bewertet. © DEGENER

Fahrschulfahrzeuge zählen meist zu den jüngeren Baureihen und sind entsprechend mit modernen Assistenzsystemen ausgestattet. Die vorhandenen Systeme wirken sich dabei zunehmend auf die Fahrprüfung aus. Heißt es in der aktuellen Prüfungsrichtlinie bisher lapidar: „Der Bewerber muss mit den Bedienungseinrichtungen vertraut sein. Werden Assistenzsysteme benutzt, so muss er diese eigenständig bedienen“, so wird in der ab kommendem Jahr geltenden Fassung ein „Fehlerhaftes Bedienen der Fahrerassistenzsysteme“ bereits unter der Rubrik „Leichte Fehler“ verbucht.

Laut VDTÜV sollen daher „Funktionsweise und Umgang mit den Systemen zum Bestandteil der Fahrausbildung“ werden: „Fahrerassistenzsysteme bieten ein großes Potenzial für mehr Verkehrssicherheit“, erklärt Marc-Philipp Waschke, Verkehrssicherheitsexperte beim TÜV-Verband. „Autofahrer sollten bereits in der Fahrschule gründlich auf den Gebrauch von sicherheitsrelevanten Fahrerassistenzsystemen vorbereitet werden und den richtigen Umgang in der Fahrerlaubnisprüfung nachweisen.“ Dazu gehöre es, neben den genauen Funktionsweisen insbesondere auch die Grenzen eines Systems kennenzulernen. Wenn z. B. ein Fahrzeug über Funktionen wie Spurhalteassistenten oder intelligente Geschwindigkeitsregler verfügt, dürfe die Aufmerksamkeit am Steuer deswegen nicht nachlassen, mahnt der Fachmann.

Gleichzeitig dürfe man aber nicht vergessen, dass Fahranfänger ihre ersten eigenen Fahrerfahrungen nicht unbedingt mit modernsten Fahrzeugen machen, daher sei es wichtig, dass Fahrschüler sowohl mit als auch ohne Assistenzsysteme zurechtzukommen. Wenn sie sich vorher in ihrer Ausbildung auf elektronische Unterstützung verlassen haben, steige das Unfallrisiko beim Fahren von Autos, die nicht mit den modernsten Systemen ausgerüstet sind, erläutert Waschke. Deswegen sollte etwa bei der praktischen Fahrprüfung mit adaptiven Konzepten vorgegangen werden, bei denen einzelne Systeme auch deaktiviert werden können. Zukünftig soll der Fahrprüfer jeweils entscheiden können, ob und wann welche Assistenzsysteme in der Prüfung verwendet werden.

Fahrschüler erwartet demnach in Zukunft praktisch eine doppelte Ausbildung: Neben der reinen Fahrzeugbeherrschung „CLASSIC“ sollen sie auch in der Lage sein, „moderne“ Assistenten sinnvoll einzusetzen und sich ihrer Hilfe bewusst und mit kritischem Abstand zu bedienen. Da könnte sich manch ein älterer Autofahrer gerne mal ein Scheibchen abschneiden und eine Nachschulung gönnen …

DiH (Redaktion)

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Die Straße, ich und die Anderen

Die Straße, ich und die Anderen

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Neben den anderen Verkehrsteilnehmern und Behinderungen durch Bauarbeiten, einzelne langsam Fahrende oder Staus führt die im Auftrag von CarDelMar durchgeführte Umfrage einen Hauptgrund für die Aufreger im Straßenverkehr an: „Personen, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten.“

Damit wird klar, dass es sich bei den hinterm Steuer lautstark Lamentierenden doch immerhin um solche Verkehrsteilnehmer handeln muss, die sich an die Verkehrsregeln halten. Deshalb haben sie aus ihrer Sicht Grund genug, sich über die anderen, die das nicht tun, aufzuregen. Verwunderlich nur, dass sich gerade hinter den Fahrzeugen, die sich nun wirklich an die Regeln halten müssen, so viele ungeduldige Fahrer versammeln: Gemeint sind Fahrzeuge mit dem Hinweisschild „Fahrschule“ …

Noch mehr verwundert ein weiteres Ergebnis dieser Umfrage. Denn die Mehrheit der Befragten, die einerseits zugeben, „mindestens einmal im Monat die Beherrschung zu verlieren“, empfehlen als wirksames Mittel gegen die wachsende Aggressivität nicht etwa psychologische Schulungen, Entspannungskurse oder neue, verkehrssicher gestaltete Straßen – „64 % der deutschen Fahrer sind der Meinung, dass man ab einem gewissen Alter die Fahrprüfung erneut ablegen sollte“. Vermutlich hat die Online-Befragung von gut 1000 Erwachsenen (ab 18 Jahren) in Deutschland eher die knapp über 18-Jährigen Fahrer erfasst als die deutlich Älteren.

Bleibt die Frage, ob aus der Empfehlung zur erneuten Fahrprüfung der Älteren vielleicht insgeheim doch der Bedarf einer regelmäßigen „Nachschulung“ von Verkehrsteilnehmern im allgemeinen herauszulesen ist. Denn wer erreichen möchte, dass die überwiegende Mehrzahl der Verkehrsteilnehmer sich an die Verkehrsregeln hält, muss erst einmal dafür sorgen, dass die Mehrzahl der Verkehrsteilnehmer die Verkehrsregeln auch tatsächlich kennt – und nicht nur die Fahrschüler, die gerade auf ihre Prüfung vorbereitet werden …

DiH (Redaktion)

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Blitzer-Apps: Legal, illegal, … egal?

Blitzer-Apps: Legal, illegal, … egal?

Wer sich künftig vom Handy warnen lässt, bewegt sich in einer Grauzone ... argetp21/DEGENER

Wer sich künftig vom Handy warnen lässt, bewegt sich in einer Grauzone … argetp21/DEGENER

Die beschlossene (derzeit aber noch nicht verkündete) Änderung des Paragrafen zu den „Sonstige Pflichten von Fahrzeugführenden“ (§ 23 StVO), hin zu einem grundsätzlichen Verbot von Blitzer-Apps, markiert laut Medienberichten noch nicht den letzten Akt in der Benutzung von Handys als Radarwarner.

Grundsätzlich ist ab Inkrafttreten nicht nur spezielles „technisches Gerät (…), das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören … insbesondere … zur … Anzeige von Geschwindigkeitsmessungen (Radarwarn- oder Laserstörgeräte)“ verboten, also besondere Warngeräte bzw. Navigationsgeräte mit integriertem Blitzerwarner. Durch die Ergänzung sollen nun auch Handys in das Verbot einbezogen werden: „Bei anderen technischen Geräten, die neben anderen Nutzungszwecken auch zur Anzeige oder Störung von Verkehrsüberwachungsmaßnahmen verwendet werden können, dürfen die entsprechenden Gerätefunktionen nicht verwendet werden.“ (StVO, voraussichtlich ab März 2020). Bei Zuwiderhandlung drohen ein Punkt im Fahreignungsregister sowie ein Bußgeld in Höhe von 75 Euro.

Eine faktische Verschärfung des Verbotes habe damit aber nicht stattgefunden, sagt Jan Ginhold, Geschäftsführer und Betreiber von „Geblitzt.de“. Er fügt hinzu: „Der Beifahrer wird auch weiterhin nicht erwähnt. Demnach liegt nahe, dass dieser nach wie vor den Fahrer darum bitten kann, das Tempo zu mindern. Solange er nicht auf die App hinweist.“ Auch wie die eigentliche Kontrolle des Handys vonstattengehen sollte, bleibe weiter offen: „Polizisten dürfen zwar Fahrzeugpapiere verlangen, den Betroffenen auffordern, das Auto zu verlassen und schauen, ob Warndreieck und Verbandkasten vorhanden sind, aber nicht so einfach das Auto ohne begründeten Verdacht betreten oder durchsuchen“, resümiert Ginhold. – Wer das Risiko einer Auseinandersetzung in der rechtlichen Grauzone scheut, sollte also das Handy beiseite legen, solange kein Beifahrer mit im Fahrzeug sitzt.

Vorsichtig sollte auch sein, wer meint, was im Internet legal angeboten wird, sei auch legal verwendbar. Zahlreiche Anbieter z. B. von Apps haben ihren Sitz im Ausland und fallen daher nicht unter die deutsche Rechtsprechung. Dazu kommt, dass in einigen Ländern auch in der EU der Einsatz von Blitzer-Warn-Apps durchaus zulässig ist. Unter dem Titel „Radarwarner: Diese Strafen drohen im Ausland“ hat die Online-Ausgabe der Computer-Bild Ende Februar eine Übersicht über die Rechtslage in den europäischen Nachbarländern zusammengestellt.

§ 23 StVO – ein Paragraf im Wandel

DiH (Redaktion)

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Neue EU-Reifen-Kennzeichnung

Neue EU-Reifen-Kennzeichnung

Der Rat der Europäischen Union hat eine Verordnung über neue Vorschriften für die Kennzeichnung von Reifen in Bezug auf Parameter wie Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und Rollgeräusch angenommen. Ziel der Verordnung ist es, „die Kennzeichnung sichtbarer zu machen und den Verbraucherinnen und Verbrauchern mehr Informationen an die Hand zu geben, damit sie Reifen auswählen können, die sicherer, kraftstoffeffizienter und geräuschärmer sind.“

EU-Reifen-KennzeichnungDie Römischen Ziffern im oberen Bereich stehen für:

  • (I) QR-Code;
  • (II) Handelsname oder Handelsmarke des Lieferanten;
  • (III) Reifentypkennung;
  • (IV) Bezeichnung der Reifengröße, Tragfähigkeitskennzahl und Symbol der Geschwindigkeitskategorie, gemäß UNECE-Regelung Nr. 30 und UNECE-Regelung Nr. 54;
  • (V) Reifenklasse, d. h. C1, C2 oder C3;
  • (VI) Kraftstoffeffizienz-Piktogramm, -Skala und ‑Leistungsklasse;
  • (VII) Nasshaftungs-Piktogramm, -Skala und ‑Leistungsklasse.

Im unteren Bereich bedeuten:

  • (I) Piktogramm, Wert (in dB(A) re 1 pW, auf die nächste ganze Zahl gerundet) und Leistungsklasse für externes Rollgeräusch;
  • (II) Schneegriffigkeits-Piktogramm;
  • (III) Eisgriffigkeits-Piktogramm;
  • (IV) die Nummer dieser Verordnung, „2020/XXX“

Die überarbeitete Verordnung war von der Kommission im Mai 2018 vorgeschlagen worden. Am 13. November 2019 wurde eine vorläufige Einigung zwischen dem Europäischen Parlament und dem Rat erzielt. Ob das aussagekräftige Label aber tatsächlich die Fach-Beratung im Reifenhandel erspart, scheint zumindest fraglich.

DiH (Redaktion)

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Vorsicht: Fasching, Fastnacht oder Karneval

Vorsicht: Fasching, Fastnacht oder Karneval

Wer nach einem feuchtfröhlichen Abend in Bus, Bahn oder ins Taxi steigt, kann eigentlich nichts falsch machen. Foto: HUK-COBURG/Olaf Tiedje

Wer nach einem feuchtfröhlichen Abend in Bus, Bahn oder ins Taxi steigt, kann eigentlich nichts falsch machen. Foto: HUK-COBURG/Olaf Tiedje

Für viele Narren gehört das „Anstoßen“ mit einem „Schlückchen“ Alkohol genauso zur Karnevalsfeier Fasching wie die gute Laune. Fahranfänger haben hier keine Chance: Für sie gilt während der Probezeit knallhart die Null-Promille-Grenze, ihnen bleibt – wie allen unter 21-Jährigen auch – kein Spielraum. Und selbst für alle anderen gilt: Die 0,5-Promille-Grenze ist nur ein „theoretischer“ Wert.

Mit Konsequenzen müssen unter Umständen nämlich auch Personen rechnen, bei denen in einer Kontrolle weniger als 0,5 Promille Blutalkoholkonzentration gemessen wird. Denn „schon geringe Alkoholmengen genügen, um die Reaktionsfähigkeit drastisch einzuschränken,“ mahnt z. B. die HUK-Coburg:

„Bei Fahrauffälligkeiten (wie Schlangenlinien, zu dichtes Auffahren etc.) drohen bereits ab 0,3 Promille ein Fahrverbot, Punkte und ein Bußgeld. Wer mit 0,5 Promille in eine Polizeikontrolle gerät, wird mit mindestens 500 Euro zur Kasse gebeten, darf sich mindestens einen Monat nicht ans Steuer setzen und kassiert zwei Punkte in Flensburg.

Ist ein Autofahrer mit mehr als 1,1 Promille unterwegs, geht der Gesetzgeber automatisch von absoluter Fahruntüchtigkeit aus. Wen die Polizei so antrifft, der muss sich für mindestens sechs Monate von seinem Führerschein verabschieden. Weitere Konsequenzen sind drei Punkte in Flensburg und eine Geldstrafe. Bei solch einer Trunkenheitsfahrt wird der Führerschein entzogen. Seine Rückgabe muss bei der Straßenverkehrsbehörde beantragt werden.“

Doch nicht nur die strafrechtliche Seite wird hier interessant. Nach Angaben der Versicherer kann sich nachgewiesener Alkoholkonsum bei einem Unfall auch auf den Versicherungsschutz auswirken: „Lässt sich der Unfall eindeutig auf Alkoholkonsum zurückführen, greift in der Kfz-Haftpflichtversicherung die Trunkenheitsklausel. Sie befreit den Versicherer von seiner Leistungspflicht. Das heißt: Die Versicherung reguliert den Schaden des Opfers, nimmt aber den Unfallverursacher in Regress. Maximal 5.000 Euro kann sie sich vom Schädiger zurückholen.“ – Auch wer nur mit einem „angetrunkenen“ Fahrer mitfährt, riskiert im Schadensfall Leistungskürzungen: „Wird der Beifahrer verletzt, können seine Ansprüche gekürzt werden, die er im Normalfall gegen den Verursacher gehabt hätte. Dies gilt zum Beispiel für das Schmerzensgeld. Die Rechtsprechung unterstellt hier, dass ein Beifahrer, der sich zu einem Betrunkenen ins Auto setzt, sich selbst gefährdet und die Verletzungsfolgen dadurch mit verursacht hat.“ (HUK-COBURG)

DiH (Redaktion)

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